VZ Netzwerke
Bei den VZ-Netzwerken handelt es sich um die drei sozialen Netzwerke studiVZ, schülerVZ und freundeVZ. Auf den Plattformen können die Mitglieder Profilseiten einrichten, Kontakte pflegen, Fotos miteinander teilen, sich gegenseitig Nachrichten schicken, Spiele spielen oder in Themengruppen diskutieren.Geschichte
studiVZ wurde 2005 von drei Studenten ins Leben gerufen: Dennis Bemmann, Ehssan Dariani und Michael Brehm. Diese gründeten aus Geldgründen keine GmbH, sondern eine englische Limited, die ihren formellen Hauptsitz in Birmingham und ihre sogenannte Zweigniederlassung in Berlin hatte. studiVZ hatte viele Investoren, darunter auch den Holtzbrinck-Verlag, welcher 2 Millionen Euro in das soziale Netzwerk investierte.
Im Februar 2007 ging ein Ableger von studiVZ online, der schülerVZ genannt wurde und sich als Zielgruppe den Schülern widmete. Die beiden sozialen Netzwerke wurden 2007 dann von Holtzbrinck Digital Strategy (gehört zum Holtzbrinck-Konzern) aufgekauft. Über den genauen Kaufpreis wurde allerdings Stillschweigen vereinbart. 2008 kam ein drittes Netzwerk hinzu, dass keine spezielle Zielgruppe ansprechen sollte und sich meinVZ nannte. Im August 2009 benannte sich das Unternehmen in VZnet Netzwerke Ltd. um. Zudem wurde das Netzwerk meinVZ im Jahr 2011 in freundeVZ umbenannt.
Im Juli 2010 verzeichneten die VZ-Netzwerke noch über 17 Millionen Nutzer, doch die Zahlen sinken, denn Facebook ist eine große Konkurrenz für die drei deutschen Netzwerke geworden. Zwischen Juni 2010 und Juni 2011 sank die Zahl der Seitenaufrufe drastisch von 11,4 Milliarden auf 3,2 Milliarden.
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