iPad
Das iPad ist ein sogenannter Tablet-Computer, der vom Hersteller Apple auf den Markt gebracht wurde. Bedienen lässt sich dieses Tablet durch einen sehr berührungsempfindlichen Bildschirm, der kapazitiv ist, und zwar per Multi-Touch-Gesten. Als Betriebssystem wird hier dasselbe verwendet wie auch beim iPhone, das System iOS. Daher ist auch das Bedienkonzept von diesen beiden Geräten recht ähnlich.Geschichte
Bereits seit dem Jahr 2000 arbeitete Apple an diesem neuen Tablet-Konzept, doch die Entwicklungen wurden zwischenzeitlich immer wieder auf Eis gelegt. Und so geschah es, dass aus dem Tablet-Projekt mit Multi-Touch-gesten dann doch zunächst das iPhone hervorgegangen ist. Im Jahre 2006 kaufte Apple den Namen iPad von einem chinesischen Unternehmen, das vergeblich versucht hatte, einen Tablet-Computer mit diesem Namen herauszubringen. Allerdings behielt die Firma die Rechte für China. Die erste Generation des iPads erschien am 3. April 2010, und zwar zunächst in den USA. Das Apple iPad kam dann am 28. Mai 2010 in den deutschen Verkauf.
Der Nachfolger des ersten iPads ist das iPad 2. Dieses wurde vom Firmengründer Steve Jobs am 2. März 2011 vorgestellt. Es ist dünner als sein Vorgänger, und um bis zu 15 Prozent leichter als das erste Modell, je nach Ausführung. Der Grafikchip ist schneller, und es wird der Dual-Core-Prozessor Apple A5 verwendet. Es enthält auch eine Kamera sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite. Somit unterstützt das iPad jetzt auch Video-Conferencing durch die kostenlose VoIP-Software „Facetime“. In den USA startete der Verkauf am 11. März 2011, in ganz Europa kurz danach, am 25. März.
Funktionsweise
Neben den Musikmarkt und den Videomarkt versucht Apple mit dem iPad auch den E-Book-Markt zu erobern. Das gelingt auch sehr gut, denn Apple schaffte es schnell, das iPad als Wiedergabemedium für elektronische Zeitschriften und Zeitungen zu etablieren. Viele Zeitungen und auch Zeitschriften kann man nur bereits für das iPad in digitaler Form erhalten.
Außerdem gibt es jede Menge Apps im App Store, die man auf dem iPad ausführen kann. Bei der Präsentation der zweiten Geräte-Generation dieses iPads teilte Firmenchef Steve Jobs mit, dass von den gesamten 350.000 Apps im Store mittlerweile 65.000 nur speziell für das iPad erstellt worden sind. Schon am 4. Oktober 2011 war die Anzahl auf 140.000 Apps angestiegen.
Die Laufzeit des Akkus wird mit bis zu ungefähr zehn Stunden angegeben, die Standby-Zeit soll bei mehreren Wochen liegen. Insgesamt soll der Akku auch eine Lebensdauer von fünf Jahren haben.
Der Touchscreen ist kapazitiv und reagiert, wie das iPhone auch, auf Multi-Touch-Gesten. Dazu ist der Bildschirm auch hintergrundbeleuchtet, und er passt sich durch einen Umgebungslichtsensor an die Lichtverhältnisse an, die ihn umgeben. Das iPad verfügt auch über einen Kopfhöreranschluss und zudem auch über integrierte Lautsprecher. Auch ein Mikrofon ist eingebaut worden.
Es ist nun auch möglich, auf dem iPad bestimmte Programme zu installieren, zusätzlich zu den integrierten Apps. Das Betriebssystem ist multitaskingfähig, und dadurch ist es möglich, auf dem iPad mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführen zu können. Allerdings verzichtet das System auf Adobe Flash.
Da das iPad als Gerät für einen Nutzer konzipiert wurde, gibt es leider keine Möglichkeit, um verschiedenen Benutzerkonten zu verwalten. Nutzen mehrere Anwender ein iPad, dann teilen sich alle die gemeinsamen Daten und E-Mails sowie die Kalenderfunktion.
Kritik
Als Kritik wurde des öfteren laut, dass das iPad kein Adobe Flash unterstützt. Auch wenn die meisten Webseiten statt Flash inzwischen die Auszeichnungssprache HTML5 nutzen, bleiben Flashseiten für iPad-Nutzer unlesbar.
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